„You can’t start a fire without a spark“. Bruce Springsteen brachte es schon auf den Punkt: Die Arbeit an und mit der deutschen Sprache stellt seit vielen Jahren mein berufliches Zuhause dar und dieser Funke wurde schon früh entzündet:
Zu Volksschulzeiten wollte ich zunächst Schriftstellerin werden und schrieb Krimigeschichten, in denen Babyschlumpf Rätsel löste. Später reizte es mich mehr, Übersetzerin oder Journalistin zu werden. Die Wahl für ein Studium der Germanistik lag daher nahe und dieses trug wesentlich dazu bei, mich noch mehr für die Sprache und die Literatur zu begeistern. Während meines Studiums in Salzburg, Santiago de Compostela und Wien begeisterten mich die Welten von Ingeborg Bachmann, Christa Wolf, Thomas Bernhard, Thomas Mann und vielen mehr. Gleichzeitig begann während des Studium auch mein Interesse an feministischen Themen zu wachsen und so wurden die Gender Studies in Verbindung mit den Literaturwissenschaften mein zweites Zuhause.

Das wissenschaftliche Schreiben war anfangs mehr ein notwendiges Übel, das ich mittels eines learning by doing näher zu begreifen versuchte. Ich denke, erst nach dem Doktorat (!) begann eine Liebe daraus zu werden. Denn die Welt des wissenschaftlichen Schreibens ermöglichte es mir, Literatur und Theorie in Texten zusammenbringen, lange an Texten zu feilen, meine Gedanken mit denen anderer in Verbindung zu setzen. Da ich auch begonnen hatte, Lehre an der Universität anzubieten, bemerkte ich, wie groß der Bedarf an Hilfestellung beim wissenschaftlichen Schreiben eigentlich war. Also absolvierte ich mehrere Ausbildungen im Lektorats- und Beratungsbereich, um mein Wissen auch an andere weitergeben zu können.
Meine Erfahrung als Lektorin im für akademische Publikationen und Lehrende in der Erwachsenenbildung und an Universitäten gebe ich nun gerne an meine Kund:innen weiter 🙂 Auf diese Weise können auch sie von meiner Begeisterung für die Sprache und meinem akribischen Auge profitieren. Worte ins Fließen und akademische Texte zur Entfaltung zu bringen, steht nunmehr im Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeiten.
Wenn Sie Details wissen möchten, werden Sie hier fündig:
Ausbildung:
- 2023–2024: Weiterbildung zur freiberuflichen Lektorin (Grundausbildung und Profikurs) bei Lektorat Unker
- 2015/2018: Ausbildung zur non-direktiven Schreibberaterin an der PH Freiburg/Breisgau und Bildungsberaterin am BFI Wien
- 2002–2008: Promotion im Bereich Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien
- 1996–2002: Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Salzburg, Wien und Santiago de Compostela
Berufliche Tätigkeiten:
- Seit 2020: Selbstständige Lektorin, Lehrende in der Erwachsenenbildung für Deutsch, z. B. für die Stadt Wien Akademie und die Universität für Bodenkultur (BOKU)
- Seit 2019: Selbstständige Lehrende für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im Language Programme der UNO in Wien
- Von 2016–2018: Mitarbeiterin bei der Beratungs- und Betreuungseinrichtung Deutsch (VHS/AMS): Vermittlungszentrale von Deutschkursen für Arbeitssuchende
- Seit 2011: Lehrende an der Universität Wien, der Universität Salzburg und der New Design Universität St. Pölten
- Von 2011–2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik im Rahmen des Forschungsprojekts: „Diskursverhandlungen in Literatur über Hermaphroditismus“ (gefördert durch den FWF)
- Von 2009–2012: Kollegiatin an einem Graduiertenkolleg am Zentrum Gender Studies der Universität Basel
- Von 2002–2011: Lehrende im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache im Internationalen Kulturinstitut Wien (IKI)
Forschungsinteressen: Fragen zu Inter*geschlechtlichkeit, Körper- und Identitätskonzepte, Affect Studies in Verbindung mit neuerer deutscher Literatur, Kulturwissenschaften